Kakerlaken (wissenschaftlich: Blattodea), auch Schaben genannt, sind urtümliche Insekten, deren Grundbauplan sich seit über 350 Millionen Jahren kaum verändert hat. Von den weltweit etwa 3.500 bekannten Kakerlakenarten gelten nur etwa 1% als Schädlinge. In Deutschland sind hauptsächlich die Deutsche Schabe (Blattella germanica), die Orientalische Schabe (Blatta orientalis), die Amerikanische Schabe (Periplaneta americana) und die Braunbandschabe (Supella longipalpa) von Bedeutung. Kakerlaken sind hartnäckige Schädlinge, die sich schnell ausbreiten, Krankheiten übertragen können und Allergien auslösen. Eine professionelle Bekämpfung ist hier unerlässlich.
Kakerlaken sind nachtaktive Insekten, die ihre Aktivität entweder in der Dämmerung beginnen oder mit dem Ausschalten des Lichts aktiv werden. Tagsüber suchen sie enge Spalten und Ritzen auf, wo sich häufig eine große Anzahl von Tieren einfindet - angezogen durch ein Aggregationspheromon, das mit dem Kot ausgeschieden wird. Die Vorzugstemperatur der vier in Deutschland vorkommenden Kakerlakenarten liegt zwischen 25 und 30°C. Sie bevorzugen feuchte und warme Räume wie Großküchen, Bäckereien, Kantinen, Krankenhäuser, Schwimmbäder und Gewächshäuser. Charakteristisch für Kakerlaken ist die Ausbildung einer chitinigen Eikapsel (Oothek), die je nach Art bis zu 40 Eier enthalten kann. Diese Kapseln sind sehr widerstandsfähig - die Ootheken der Deutschen Schabe können Temperaturen von bis zu -22°C problemlos ertragen. Auch übliche Kontaktinsektizide können die Eier nicht schädigen, so dass Tage oder Wochen nach einer Behandlung voll lebensfähige Larven aus den Eipaketen ausschlüpfen können. Bezüglich der Ernährung sind Kakerlaken nicht wählerisch - sie verzehren alle möglichen tierischen und pflanzlichen Produkte sowie Küchenabfälle und Essensreste. Ein Befall erfordert eine gründliche, professionelle Bekämpfung mit speziellen Methoden. Bei Schädlingen nach Sanierung, Schädlingen durch Feuchtigkeit oder Schädlingen durch Müll helfen wir schnell und professionell.
Die professionelle Kakerlakenbekämpfung erfolgt in mehreren Schritten. Zuerst wird der Befall genau analysiert und alle Verstecke identifiziert. Mit Lockstoffen versehene Klebefallen dienen neben der direkten Bekämpfung in erster Linie dazu, das Ausmaß des Befalls abzuschätzen. Zur eigentlichen Bekämpfung werden Kontaktinsektizide und Fraßköder verwendet, wobei diese beiden Methoden auch kombiniert werden können. Kontaktinsektizide sollten vor allem in die Schlupfwinkel der Schaben wie z.B. hinter Elektroherde gesprüht werden. Die wichtigsten Wirkstoffgruppen sind Pyrethroide, Carbamate und organische Phosphorsäureester. Die meisten Fraßköder werden mittlerweile in Gelform angeboten. Der Vorteil dieser Ködergele ist, dass kleinste Mengen der Substanz überall dort ausgebracht werden können, wo sich die Kakerlaken bevorzugt aufhalten. Die Wirkung der Ködergele ist lang andauernd und die Gefahren für Menschen und Haustiere sind bei sachgerechter Anwendung sehr gering. Daher werden mittlerweile bevorzugt Ködergele zur Kakerlakenbekämpfung eingesetzt. Oft sind mehrere Behandlungen über 4-8 Wochen notwendig, um auch alle Eier zu erreichen, da die Eikapseln sehr widerstandsfähig sind.
Um einem erneuten Befall vorzubeugen, sollten Lebensmittel sicher in verschließbaren Behältern gelagert werden. Feuchtigkeit sollte reduziert werden, da Kakerlaken feuchte Bereiche bevorzugen. Ritzen und Spalten sollten verschlossen werden, besonders in Küchen, Bädern und Heizungskellern. Regelmäßige Reinigung und das Entfernen von Essensresten sind wichtig. Wir beraten Sie gerne zu präventiven Maßnahmen und können auch präventive Behandlungen durchführen.
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Typische Anzeichen sind sichtbare Kakerlaken (besonders nachts oder bei eingeschaltetem Licht), Kotspuren (kleine schwarze Punkte) an Wänden und in Ritzen, Häutungsreste, ein unangenehmer, süßlicher Geruch bei stärkerem Befall, Eipakete (Ootheken) in Verstecken und beschädigte Lebensmittel. Kakerlaken verstecken sich tagsüber in engen Spalten und Ritzen, besonders in warmen, feuchten Bereichen wie Küchen, Bädern und Heizungskellern. Bei Verdacht sollten Sie sofort einen Kammerjäger kontaktieren.
In Deutschland sind hauptsächlich vier Arten von Bedeutung: Die Deutsche Schabe (Blattella germanica), die Orientalische Schabe (Blatta orientalis), die Amerikanische Schabe (Periplaneta americana) und die Braunbandschabe (Supella longipalpa). Nur gelegentlich tritt die Australische Schabe (Periplaneta australasiae) auf. Alle diese Arten können Krankheitserreger übertragen und erfordern eine professionelle Bekämpfung.
Die Bekämpfung erfolgt meist in mehreren Behandlungen über einen Zeitraum von 4-8 Wochen, um auch alle Eier zu erreichen. Die Eikapseln (Ootheken) sind sehr widerstandsfähig und können auch übliche Kontaktinsektizide überstehen, so dass Tage oder Wochen nach einer Behandlung voll lebensfähige Larven ausschlüpfen können. Die genaue Dauer hängt vom Ausmaß des Befalls und der gewählten Bekämpfungsmethode ab.
Ja, Kakerlaken gelten als wichtige Gesundheitsschädlinge. Laut Infektionsschutzgesetz gelten Tiere, durch die Krankheitserreger auf Menschen übertragen werden können, als Gesundheitsschädlinge. Kakerlaken können human- und veterinärmedizinisch bedeutsame Krankheitskeime verbreiten. Dokumentiert wurden u.a. die Übertragung von Tuberkulose, Ruhr, Typhus, Cholera, Kinderlähmung und Hepatitis B. Krankheitskeime können bis zu 72 Stunden am Kakerlakenkörper haften bleiben. Zudem scheiden diese Schädlinge zuvor aufgenommene Krankheitserreger über den Verdauungstrakt wieder aus. Kakerlaken spielen auch eine bedeutende Rolle als Verursacher von Allergien - Kakerlakenallergene kommen als Verursacher von Hausstauballergie in Betracht. Zudem gelten Kakerlaken als Materialschädlinge, da sie gerne in elektronische Geräte eindringen und Fehlfunktionen auslösen können.
Die Kosten hängen von der Größe des Befalls, der Anzahl der betroffenen Bereiche und der Anzahl der notwendigen Behandlungen ab. Kakerlakenbekämpfung erfordert oft mehrere Behandlungen über mehrere Wochen, da auch alle Eier erreicht werden müssen. Wir erstellen Ihnen gerne einen transparenten Kostenvoranschlag vor Beginn der Behandlung.
Kakerlaken sind recht urtümliche Insekten mit einem auffällig flachen Körper, der es ihnen ermöglicht, enge Ritzen und Spalten aufzusuchen. Sie besitzen kräftige Beine, mit denen sie zu schnellem Laufen befähigt sind. Viele Kakerlakenarten können nicht fliegen, teilweise sind die Flügel reduziert. Kakerlaken besitzen zwei auffällig lange Fühler sowie zwei charakteristische Hinterleibsanhänge, die sog. Cerci. Nur die Männchen tragen zwei weitere Hinterleibsanhänge zwischen den Cerci, die als Styli bezeichnet werden. Die Larven sehen den ausgewachsenen Tieren schon recht ähnlich, da Kakerlaken eine hemimetabole Entwicklung durchmachen - es fehlt ein Puppenstadium.
Kakerlaken sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber in engen Spalten und Ritzen. Sie bevorzugen warme (25-30°C) und feuchte Räume wie Großküchen, Bäckereien, Kantinen, Krankenhäuser, Schwimmbäder und Gewächshäuser. Im Haushalt sind sie häufig in Küchen, Bädern und Heizungskellern zu finden. Das gemeinschaftliche Aufsuchen von Verstecken wird durch ein Aggregationspheromon hervorgerufen, das mit dem Kot ausgeschieden wird.
Charakteristisch für Kakerlaken ist die Ausbildung einer chitinigen Eikapsel (Oothek), die je nach Art bis zu 40 Eier enthalten kann. In dieser Kapsel sind die Eier vor Umwelteinflüssen relativ gut geschützt. Die Ootheken der Deutschen Schabe können Temperaturen von bis zu -22°C problemlos ertragen. Auch übliche Kontaktinsektizide können die Eier nicht schädigen, so dass Tage oder Wochen nach einer Behandlung voll lebensfähige Larven aus den Eipaketen ausschlüpfen können. Kakerlaken machen eine hemimetabole Entwicklung durch - im Gegensatz zu Käfern oder Schmetterlingen fehlt ein Puppenstadium, die Larven sehen den ausgewachsenen Tieren schon recht ähnlich.
Zur Bekämpfung werden Kontaktinsektizide und Fraßköder verwendet, wobei diese beiden Methoden auch kombiniert werden können. Kontaktinsektizide (Pyrethroide, Carbamate, organische Phosphorsäureester) sollten vor allem in die Schlupfwinkel der Schaben gesprüht werden. Die meisten Fraßköder werden mittlerweile in Gelform angeboten - der Vorteil ist, dass kleinste Mengen überall dort ausgebracht werden können, wo sich die Kakerlaken bevorzugt aufhalten. Die Wirkung der Ködergele ist lang andauernd und die Gefahren für Menschen und Haustiere sind bei sachgerechter Anwendung sehr gering. Mit Lockstoffen versehene Klebefallen dienen neben der direkten Bekämpfung in erster Linie dazu, das Ausmaß des Befalls abzuschätzen.
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